Kongo – Workshop 3AHL

Am 16. April 2026 besuchte P. Manfred Oßner vom Orden der Herz-Jesu-Missionare die Klasse 3AHL. Im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichts hielt er einen Workshop zum Thema „Leben in der Demokratischen Republik Kongo“. Als – auch – frankophones Land (Französisch ist nach wie vor Amtssprache) ist der Kongo auch interessant für den Französisch-Unterricht. Der Referent hatte 16 Jahre in dem Land am Äquator gelebt und gearbeitet und berichtete vor allem von seinen Erfahrungen in den Gebieten mit tropischen Regenwäldern. Viele Lebensumstände dort unterscheiden sich in fast unvorstellbarem Maß von den unseren. Die Dörfer und Ortschaften sind dort nur mit unbefestigten Straßen und Wegen verbunden, und man hat zum Leben fast nur Dinge und Lebensmittel, die man vor Ort erzeugen oder erjagen kann. Der Einzelne ist noch viel mehr als bei uns auf die Unterstützung der Familie, aber auch völlig fremder Mitmenschen angewiesen.

Es war P. Oßner wichtig, zu betonen, dass bei allen Unterschieden „anders“ in keiner Weise bedeutet „mehr oder weniger wert“.  In der Diskussion wurden auch die vor- und nachteiligen Wirkungen der Kolonialzeit sowie der christlichen Mission angesprochen.

 

Bildbeschreibungen:

Bild 1: Bestimmte Raupen bereichern das Nahrungsangebot.

Bild 2: Ein Mädchen war von Verwandten als angebliches Hexenkind verleumdet worden. In einer Schule des Ordens konnte es sich langsam von dieser traumatisierenden Erfahrung erholen und entwickelte sich zu einer selbstbewussten und kreativen jungen Frau.