Einträge von Daniel Pretzer

Zehn neue Jungsommelièren am Annahof!

Am 15.6. und 16.6. fanden an der HLWM-Annahof die Prüfungen zum Wein Jungsommelier Österreich statt.

Im Rahmen der Jungsommelier-Ausbildung stellten sich 10 Schülerinnen der 4AHL und 4BHL nach einer 2-jährigen Ausbildung der Prüfung.

Teil 1 der Prüfung bestand aus einem elektronischen Test. 50 Fragen aus einem umfangreichen Fragenpool über Allgemeine Getränkekunde, Weinbau und Kellerwirtschaft, Weinland Österreich und Internationaler Weinbau mussten die Schülerinnen möglichst fehlerfrei beantworten, zusätzlich kamen 15 verdeckte Fragen über die Themengebiete.

Der 2 Teil umfasste eine Blindverkostung von 5 österreichischen Weinen. Die Schülerinnen mussten die Weine sensorisch nach dem COS-System (Farbe-Geruch-Geschmack) beschreiben mit einer passenden Speisenempfehlung.

Am 2 Tag stand der praktische Teil der Prüfung auf dem Programm. zwei externe Prüfer, Roland Vitztum, Lehrer an der Tourismusschule Klessheim und Florian Zeif, Hotelier, WIFI-Trainer und Sommelier bildeten gemeinsam mit der Prüfungsvorsitzenden FV Andrea Golger das Prüfungskomitee. 

Der praktische Teil der Prüfung, beinhaltete die professionelle Durchführung eines Weinservices (Dekantieren, Belüften von Weiß- und Rotweinen), eine kompetente Wein- und Getränkeempfehlung zu einem mehrgängigen Menü sowie die Präsentation einer selbstgestalteten Weinkarte. Am Schluss der praktischen Prüfung stand auch noch ein kurzes Fachgespräch.

Die Prüfer zeigten sich sehr angetan vom hohen praktischen Niveau der Prüfung, der Kreativität der selbstgestalteten Weinkarten sowie der fachlich fundierten und sensorisch gut begründeten Wein- und Getränkeempfehlungen. Sie lobten die Schülerinnen, insbesondere die Kombination aus Fachwissen, Präsentationsfähigkeit und persönlichem Stil, die sich in der Ausarbeitung und im Service widerspiegelte.

Am Ende hatten alle 10 Teilnehmerinnen die Prüfung bestanden. Das hohe Prüfungsniveau spiegelte sich im Ergebnis wider. 4 Schülerinnen absolvierten die Prüfung mit einem AUSGEZEICHNETEN ERFOLG und 4 Schülerinnen mit einem GUTEM ERFOLG! Alle können STOLZ auf Ihre Leistung sein.

„Gschaftln“ in der Restaurantküche der HLW Annahof

Ich (Conny Seitlinger-Schreder) durfte am 16. Juni 2026 Birgit Reisner und ihre Kochgruppe der 1. Fachschule in der Küche besuchen und am Kochgeschehen teilnehmen. Bis dato unterrichte ich die theoretischen Fächer Ernährung und Betriebsorganisation an der HLW Annahof. Da ich mit Wintersemester 2026/27 meine erste Kochgruppe begleiten darf, hat mich die Neugierde in die Küche zum „Gschaftln“ eilen lassen.

Das heutige Menü hatte es in sich:

  • Klare Gemüsesuppe mit Brandteigperlen
  • Erbsenschaumsuppe
  • Topfenmürbteigstrudel mit Spinat-Schafkäsefülle
    Kartoffelwedges
    Tomatenragout
  • Buchteln mit Vanillesauce

Die Speisen haben sich nicht nur geschmacklich, sondern auch visuell am Teller, ausgezeichnet. Die Handgriffe der Schüler:innen müssen sitzen, alles hat seinen Platz. Die Anforderungen an die Praxislehrerin sind vielschichtig: Flexibel, durchsetzungsstark, klar in der Kommunikation, strukturiert und hat gefühlt immer einen Plan B am Radar!

Ich gehe mit der Erkenntnis aus der Kocheinheit, dass es für mich im Herbst etwas trubelig, sehr kunterbunt, abwechslungsreich und meine Situationsflexibilität trainiert wird.

 

Danke an EUCH, dass ich euch besuchen und mit euch essen durfte. Danke fürs „Mitgschaftln“.

 

Foto: Daniela aus der 1 FW (mit Kirschroulade am Bild)

Erasmus+ – Job Shadowing und vorbereitender Besuch in Jerez de la Frontera Juni 2026

Im Rahmen eines Job-Shadowings in Jerez de la Frontera lernten wir unsere Partnerschule sowie deren schulisches Umfeld kennen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Organisation und Vorbereitung der geplanten Schülermobilität. Durch die Teilnahme an zahlreichen Unterrichtsstunden erhielten wir wertvolle Einblicke in die pädagogische Arbeit, die Unterrichtsmethoden und den Schulalltag vor Ort. Der Austausch mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern trug wesentlich zum gegenseitigen Verständnis und zur Vertiefung der Zusammenarbeit bei.

Erfolgreiche Teilnahme der HLW Salzburg Annahof am Next Generation Award 2026

Am 8. Juni 2026 nahmen Schülerinnen der HLW Salzburg Annahof am Wettbewerb „Next Generation Award“ an der FH Wissenspark Salzburg teil. Insgesamt stellten sich 134 Schülergruppen der Herausforderung, innovative Ideen vor einer Fachjury zu präsentieren.

Mit ihrer Geschäftsidee „Marmeladenglasmoment“ konnten die Schülerinnen die Jury überzeugen und sich erfolgreich gegen zahlreiche Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchsetzen. Besonders erfreulich: Die Gruppe erreichte das Finale der fünf besten Teams und sicherte sich dort den hervorragenden 2. Platz.

Neben der Präsentation der Projektidee mussten sich die Finalistinnen auch anspruchsvollen wirtschaftlichen und fachlichen Fragen der Jury stellen. Diese Herausforderung meisterte das Team souverän und bewies damit sowohl Innovationskraft als auch fundiertes Fachwissen.

Die HLW Salzburg Annahof gratuliert den Jungunternehmerinnen, Lisa Fuchs, Sophia Gasser, Leonie Rachbauer, Lena Santer und Lara Wagner herzlich zu diesem großartigen Erfolg und ist stolz auf ihre engagierte und professionelle Leistung.

Interkulturelles Projekt der HLWM Salzburg – La Salle Corazón Madrid

Interkulturelles Projekt in Salzburg

HLWM-Salzburg Annahof, Österreich & La Salle Sagrado Corazón Madrid, Spanien  

20.-22. Mai 2026 in Salzburg

Nachdem sich beide Schulen bereits im Vorjahr zu einem ersten gemeinsamen Projekt in Madrid getroffen hatten, fand heuer vom 20. bis 22. Mai 2026 ein weiteres Projekt am Annahof statt. Im Vorfeld wurden die insgesamt 35 Schüler:innen in Gruppen eingeteilt, um online mit der Projektarbeit zu beginnen.

Ziel des Projekts war es, die 17 SDGs (Sustainable Development Goals) in verschiedenen Gruppen auszuarbeiten, die interkulturelle Zusammenarbeit der Schüler:innen zu stärken und den spanischen Gästen die Stadt Salzburg näherzubringen.

Der erste Projekttag stand ganz im Zeichen des Ankommens und des persönlichen Kennenlernens. In den Teams wurden die weiterführenden inhaltlichen Grundlagen für die anstehenden Präsentationen gelegt. Am Nachmittag erkundete die Gruppe gemeinsam die Salzburger Altstadt.

Am zweiten Tag lag der Fokus auf der Fertigstellung der Projektinhalte und einem anschließenden Ausflug auf den Mönchsberg mit Besichtigung der Festung Hohensalzburg.

Am letzten Tag präsentierten die Teams ihre Ergebnisse auf Spanisch und Englisch, bevor das Projekt bei einem gemeinsamen Abschluss ausklang.

Das dreitägige Projekt war ein voller Erfolg. Neben den tollen fachlichen Ergebnissen, die bei den finalen Präsentationen gezeigt wurden, stand vor allem der menschliche und sprachliche Austausch im Vordergrund. Die Mischung aus intensiver Projektarbeit und der Erkundung des Salzburger Kulturraums hat die Bindung zwischen den beiden Schulen gestärkt.

Sound of Music hautnah erleben – 3AHL

Wir haben verschiedene Sound of Music-Drehorte in der Altstadt besichtigt. Die Schülerinnen haben eine kleine Führung für die Orte und Monumente auf Englisch und Spanisch vorbereitet. Der Vortrag ist sehr gut gelungen und konnte auch von zufällig vorbeikommenden internationalen Touristen gehört werden. Für unsere Dirndl-Kleider haben wir auch von Passanten Komplimente erhalten.

Kongo – Workshop 3AHL

Am 16. April 2026 besuchte P. Manfred Oßner vom Orden der Herz-Jesu-Missionare die Klasse 3AHL. Im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichts hielt er einen Workshop zum Thema „Leben in der Demokratischen Republik Kongo“. Als – auch – frankophones Land (Französisch ist nach wie vor Amtssprache) ist der Kongo auch interessant für den Französisch-Unterricht. Der Referent hatte 16 Jahre in dem Land am Äquator gelebt und gearbeitet und berichtete vor allem von seinen Erfahrungen in den Gebieten mit tropischen Regenwäldern. Viele Lebensumstände dort unterscheiden sich in fast unvorstellbarem Maß von den unseren. Die Dörfer und Ortschaften sind dort nur mit unbefestigten Straßen und Wegen verbunden, und man hat zum Leben fast nur Dinge und Lebensmittel, die man vor Ort erzeugen oder erjagen kann. Der Einzelne ist noch viel mehr als bei uns auf die Unterstützung der Familie, aber auch völlig fremder Mitmenschen angewiesen.

Es war P. Oßner wichtig, zu betonen, dass bei allen Unterschieden „anders“ in keiner Weise bedeutet „mehr oder weniger wert“.  In der Diskussion wurden auch die vor- und nachteiligen Wirkungen der Kolonialzeit sowie der christlichen Mission angesprochen.

 

Bildbeschreibungen:

Bild 1: Bestimmte Raupen bereichern das Nahrungsangebot.

Bild 2: Ein Mädchen war von Verwandten als angebliches Hexenkind verleumdet worden. In einer Schule des Ordens konnte es sich langsam von dieser traumatisierenden Erfahrung erholen und entwickelte sich zu einer selbstbewussten und kreativen jungen Frau.

Gewissensbisse, die zum Nachdenken anregen! 4. Klassen der HLW Annahof unterwegs an der PH Salzburg

Im Rahmen des Lebensmitteltechnologieunterrichts machten sich die beiden 4. Klassen auf den Weg zur Pädagogische Hochschule Salzburg, um dort die interaktive Wanderausstellung „Gewissensbisse“ zu besuchen – und der Name war Programm.

Schon beim Eintreten wurde klar: Hier geht es nicht nur ums Essen, sondern um viel mehr. Um Entscheidungen. Um Verantwortung. Und um die Frage, was unser täglicher Konsum eigentlich bewirkt.

Was hat unser Essen mit der Welt zu tun?

Die Ausstellung zeigte eindrucksvoll, wie eng Ernährung mit globalen Themen verknüpft ist. Einige spannende Aspekte:

  • Lebensmittelproduktion weltweit:
    Wie werden unsere Lebensmittel hergestellt – und unter welchen Bedingungen? Von intensiver Landwirtschaft bis hin zu nachhaltigen Alternativen wurde vieles kritisch beleuchtet.
  • Ressourcenverbrauch & Umwelt:
    Wie viel Wasser steckt eigentlich in einem Burger? Und welchen Einfluss hat unser Konsum auf Klima und Biodiversität?
  • Lebensmittelverschwendung:
    Ein besonders eindrücklicher Teil: Wie viele Lebensmittel täglich im Müll landen – und wie leicht man selbst etwas dagegen tun kann.

Interaktiv statt langweilig

Es wurde nicht nur recherchiert, sondern selbst ausprobiert, entschieden und reflektiert. An vielen Stationen wurden die Schüler:innen direkt eingebunden – sei es durch Quizfragen, Abstimmungen oder interaktive Aufgaben.

Das Ziel: nicht belehren, sondern zum Nachdenken anregen. Und genau das ist gelungen.

Die Ausstellung „Gewissensbisse“ hat die Schüler:innen dazu motiviert, bewusster hinzuschauen, kritisch zu hinterfragen und vielleicht auch das eigene Verhalten ein Stück weit zu verändern

Gratulation den „frisch gebackenen“ Käsekennerinnen am Annahof 2026

Die praxisbezogene Ausbildung zur diplomierten Käsekennerin/zum diplomierten Käsekenner umfasst 40 Unterrichtsstunden und wird außerhalb des regulären Unterrichtes abgehalten. Käseherstellung, Sensorik, Kombinationsmöglichkeiten von Käse u.a. mit alkoholfreien Getränken, Wein, Bier, verschiedenen Beigaben und Brotsorten, Schnitttechnik unter Verwendung geeigneter Käsewerkzeuge und eine fachgerechte Käsepräsentation und Käseservice mit begleitender Getränkeempfehlung stehen im Mittelpunkt der Wissensvermittlung. Der Lehrgang schließt mit einer dreiteiligen Zertifikatsprüfung ab. Schülerinnen des 2. Jahrganges durften ihr Käsewissen bei der schriftlichen und sensorischen Prüfung bereits am 17. April 2026 unter Beweis stellen. Die darauffolgende praktische Prüfung fand am 20. April 2026 in der Genussmeile am Annahof statt. Das Endergebnis spiegelt die sehr guten Leistungen der engagierten und zugleich motivierten Schülerinnen wider. Alle konnten sich bei der Diplomübergabe über einen erfolgreichen Abschluss freuen, davon vier Teilnehmerinnen mit einem guten bzw. eine Schülerin mit einem sogar ausgezeichneten Erfolg. 

Als Ausbildnerin in diesem Lehrgang bin ich sehr mit den Ergebnissen und Leistungen zufrieden und blicke bereits dem Bundeskäsekennerfinale im Herbst entgegen, wo die zwei besten Schülerinnen der diesjährigen Ausbildung Gelegenheit finden, den Annahof österreichweit zu vertreten.

Ich schätze und freue mich sehr über das große Interesse an dieser Zusatzausbildung und erwarte wieder zahlreiche Anmeldungen für das kommende Schuljahr. 

Dipl.-Päd. Inge Pichler